Zahnspangen High Tech für ein schönes Lächeln

zahnspangenSchöne und gerade Zähne haben erfordern auch viel Fleiß! Der Entwicklung des Kiefers und der Zähne muss genauso viel Beachtung geschenkt werden wie bei allen anderen Entwicklungen des Kindes. Viele Kinder und Jugendliche müssen kieferorthopädisch behandelt werden, weil Zahnfehlstellungen vorliegen.

Im Rahmen der Diagnostik nutzt der Kieferorthopäde heute moderne Computertechnologie, die sehr präzise Ergebnisse sicher stellt. Mit digitalem, strahlungsarmen Röntgen kann mit Sicherheit festgestellt werden, welche Therapie den gewünschten Erfolg bringen wird.

Die kieferorthopädische Behandlung erfolgt entweder mit herausnehmbaren oder festsitzenden Spangen und kann bis zu mehreren Jahren dauern. Während dieser Zeit sind die Motivation zum Tragen der Zahnspange und eine angemessene Mundhygiene außerordentlich wichtig, um den Behandlungserfolg sicher zu stellen.

Bei den Spangen unterscheidet man festsitzende sowie herausnehmbare Apparaturen. Die sogenannten Plattenapparaturen sind herausnehmbare Geräte und bestehen aus einem individuell im Labor gefertigten Kunststoffkörper sowie Edelstahlelementen zur Befestigung an den Zähnen.

Darin integriert sind Schrauben und Einzelelemente, die einen einzelnen Zahn, ganze Zahngruppen oder den gesamten Kiefer verändern können, durch das Drehen des Kiefers, das Öffnen und Schließen von Lücken sowie das Bewegen der Zähne in verschiedene Richtungen. Damit dieses Spannen auch cool aussehen, werden sie in verschiedenen Farben hergestellt, ganz nach den individuellen Wünschen des Kindes. Dies erhöht die Akzeptanz und die Motivation für das Tragen.

Liegen komplizierte Zahn- und Kieferfehlstellungen vor, wird in der Regel mit festsitzenden Spangen gearbeitet (Multiband- oder Multibrackettechnik). Durch die exakte Wirkung und das ständige Tragen lässt sich im Vergleich zu herausnehmbaren Spangen eine kürzere Behandlungsdauer erzielen. Dabei besteht die einfachste Versorgung aus Metall: Metallbrackets mit Bögen aus verschiedenen Metalllegierungen. Für Allergiker gibt es auch Brackets aus Titan.

Brackets aus Keramik sind eine sehr hochwertige Variante im Bereich der Multibandtechnik. In Bezug auf Funktionalität und Bruchfestigkeit bietet Keramik dieselben Eigenschaften wie Metall. Die glatten Oberflächen von Keramik erleichtern zudem die Pflege und sind angenehmer zu tragen. Die Zahnspange ist nur aus der Nähe zu sehen.

Innovativ sind die selbstligierenden Brackets. Sie vermeiden Irritationen an Lippen und Wangen und übertragen durch ihre Haltefedertechnik eine gleichmäßige, kaum spürbare Kraft. Sie führen zu weniger Beschwerden während der Behandlung und sind auch in Bezug auf Hygiene die sauberste Lösung. Weiter Informationen finden Sie auf der Website der Kieferorthopädin Dr Ann-Kathrin Mall aus Freiburg.

Ob die Kosten für eine Zahnspange von der Krankenkasse übernommen werden, hängt von der Behandlungsbedürftigkeit ab. Diese wird je nach Befund in fünf Grade eingeteilt. Für Grad 1 und 2 werden die Kosten von den Kassen nicht übernommen, auch wenn die Behandlung medizinisch wünschenswert ist. Für Behandlungsbedarf-Grad 3 bis 5 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Leistungen, sofern diese ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind.